Die Entwicklung des Wiener Nachtpfauenauge

Über einen Bekannten wurde ich auf den Schmetterling “ Wiener Nachtpfauenauge “ aufmerksam. Da er in der freien Natur nicht in Deutschland vorkommt, wollte ich diese Gelegenheit nutzen und die Entwicklungsstadien fotografisch festhalten.

( Am Ende des Beitrages findet ihr alle Fotos zum Wiener Nachtpfauenauge )

Raupe

Im August 2012 fotografierte ich die imposante Raupe. Die hellblauen Punktwarzen und das leuchtende Grün der Raupe machen diese so einzigartig. Bis aus den gelegten Eiern Raupen werden, dauert es ca. 10 Wochen. Die Raupe wird ca. 12cm lang und ernährt sich von Laubbäumen und Sträuchern. 

Kokon und Puppe

Im April 2013 zeigte er mir den Kokon , in dem sich die Puppe befindet. Die Raupe spinnt vor der Verpuppung einen braunen Kokon. In diesen Kokon überwintert die Puppe.

 

Schmetterling

Im Mai schlüpfen dann der Schmetterling aus seinen Kokon. Nach dem Schlüpfen benötigt der Nachtpfauenauge ca. 1 Stunde, um seine Flügel aufzupumpen. Leider hat er das bei mir nicht geschafft, aber zwei Kokons habe ich noch. Die Flügelspanne liegt zwischen 10 – 16 cm. Auf jeden Flügel ist ein Augenfleck. Die Fühler sind gelb bis orange. Er gehört zu den größten mitteleuropäischen Schmetterlingen und kommt in Südeuropa und Nordafrika vor.

Quelle und weitere Infos : Wikipedia / Wiener Nachtpfauenauge

 

 

Ringelnatter bei der Paarung

Mitte April ,kurz vor 13 Uhr, rief mich ein Bekannter an, er habe an einen Teich in Hohndorf drei Ringelnattern entdeckt. Ich schnappte mir meinen Fotorucksack und begab mich zu diesen nicht alltäglichen Naturschauspiel.

Die Ringelnatter ist eine Schlange und gehört zu den europäischen Wassernattern. Die Männchen sind kleiner wie die Weibchen. Ringelnattern werden 75-140cm groß.Typisches Merkmal sind gelbe halbmondförmige Flecken. Bei der Paarung versucht das Männchen sich mit zuckenden Bewegungen an das Weibchen zu legen. Mehrere Männchen umwerben dabei ein Weibchen. Wurde ein Männchen ausgewählt , kann es seine Kloake an die des Weibchen pressen.

Weitere Infos : http://de.wikipedia.org/wiki/Ringelnatter

Und hier die fotografischen Ergebnisse . Die Aufnahmen entstanden mit der EOS 500D und 24-105 /f4 L Canon Objektiv, sowie Canon Makro  und Teleobjektiv Tamron.